Zu Gast beim LWT Treis und Dieter Baumann

Am Freitag, den 24.10.14 fand in Staufenberg / Treis ein Comedy Abend von und mit dem ehemaligen deutschen Europameister 1992 über 5000 m Dieter Baumann statt. Sein Programm "Die Götter und Olympia" fand in der Bahnhofsgaststätte "Bing" in Treis statt. Unsere Lauffreunde vom Treiser LWT haben ein Experiment gewagt und mal zu einer anderen Art von Veranstaltung eingeladen, bei der nicht der praktizierte Sport die Hauptrolle spielte, sondern die vergnügliche Betrachtung. Jeder bekam sein Fett weg: Ob IOC oder Sportfunktionäre, ob übereifrige Hobbysportler oder Dieter Baumann selbst. Der Ex-Spitzensportler und jetzige Comedian nahm vieles aufs Korn und machte auch vor sich selber nicht halt. Da ertrug es sich für diejenigen im Publikum leichter, die er in sein Programm einbezog und auf ihre Kosten seine Späßchen machte. Alles in Allem ein sehr unterhaltsamer Abend mit erhellenden Informationen über Hinter- und Abgründe des internationalen Sports und für den Treiser LWT trotz anfänglicher Befürchtungen dann doch ein schöner Erfolg ohne finanzielle Verluste.

Schön auch, dass Dieter Baumann trotz seiner Popularität sehr menschlich und nahbar geblieben ist. Er nahm sich sogar die Zeit für ein gemeinsames Foto mit den Gästen der TSG Leihgestern.

 

 


Operation Nessi

Laufabteilung der TSG Leihgestern auf (und in) der Lahn unterwegs

Ein Bericht von Thomas Jaeckel

Sonntag, 13. Juli 2014. Leichter Nieselregen, die Sonne hielt sich dezent zurück . Nicht das ideale Ausflugswetter für eine Bootstour auf der Lahn. Davon ließen sich aber 24 Laufbegeistere nicht abschrecken. Also in Leihgestern rein in den Bus, ab nach Wetzlar und Boote entern!

Hier standen von Merlin Wassersport zwei „größere" Schlauchboote ( der Insider sagt hierzu Molly) bereit. Zwei Mannschaften wurden gebildet und dann ab mit den Booten ins Wasser. Die Lahn hatte mit 3,40m Wasserpegel einen „leicht“ erhöhten Stand.

Von Wetzlar ging es über Oberbiel, Solms, Leun nach Tiefenbach. Kloster Altenburg wurde ebenso passiert, wie drei Schleusen. Die 16 Km auf der Lahn, eine schöne und abwechslungsreiche Strecke. Abwechslungsreich war auch das Wetter. Auf Sonne folgte Regen und dann schein die Sonne wieder und…, was die Stimmung aber nicht negativ beeinflusste.

Das eine Boot wurde vom erfahrenen und mit allen Wassern gewaschenen Hans „Käpt`n Blaubär“ sicher durch die Fluten gesteuert. Das Zweite, besetzt mit der Nachwuchshoffnung Alexander „Kapitän Nemo“ hatte doch so seine Schwierigkeiten immer auf (Schlinger-)Kurs zu bleiben. Allerdings hatte dieses Boot erheblich mehr von der Flussfahrt, wurde doch so mache Ufervegetation buchstäblich in Augenschein genommen. Auch das Wort „Kreuzfahrt“ kann jetzt sinnbildlich erklärt werden!

Rätselhaft bleibt allerdings, wie Frau und Mann bei Wasser von oben und Wasser im Boot und Wasser unterm Boot auch noch Flüssiges in ausreichender Form (Zitat: „was haste denn da für ne tschechische Plörre gekauft“) zu sich nehmen konnten! Der Mensch kann sich quälen!

Nachteil der ganzen Flüssigkeitszufuhr ist allerdings, dass das Zeugs auch irgendwie entsorgt werden muss. Und einladend wirkten die Örtlichkeiten an den Schleusen nicht wirklich. So wurde also bei Bedarf kurzerhand auf freier Strecke rechts ran gepaddelt,  rauf auf`s Ufer und der Natur freien Lauf gelassen. Raus aus dem Boot ging noch, rein…im Vollbesitz seiner Kräfte kein Problem. In einem etwas angeschlagenen Zustand …, und da Wasser bekanntlich keine Balken hat, wurde kurzerhand mit einem beherzten Sprung die Tiefe der Lahn getestet. Auch so kommt Mann ins Boot. Und Frau (aus der gleichen Familie) konnte mit einem beherzten Seitensprung auch noch die rettende Bootskante erhaschen.

Paddeln! Durch das Hochwasser musste nicht so viel gepaddelt werden. Denn die Fließgeschwindigkeit der Lahn nahm den Akteuren viel Arbeit ab. Anonyme Zeugen berichten allerdings, dass bei einem „Mitfahrer“ die Herzfrequenz beim morgendlichem Zähneputzen höher sein müsste, als bei seiner Paddelaktivitäten während der Lahntour!

Nach dieser doch kräftezehrenden Bootsfahrt (wie sonst sind die angeschlagene Frauen und Männer zu erklären) wartete in Burgsolms ein leckeres Grillbuffet auf die Aktiven. Nach Speis und (einigem) Getränk  ging es wieder zurück nach Leihgestern. Denn unser Weltmeisterendspiel sollte ja noch folgen…

Dank an dieser Stelle für die erstklassige Organisation dieser Tour an Vera Kopecky.


 

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